Presse

Linktipp: “So wird Berlin” zum Thema Kleingärten

Ein Playdoyer für den Erhalt der Kleingärten

Eine Gärtnerin aus Bornholm 2 hat den Journalisten  von “So wird Berlin” Fragen zur Bedeutung von Kleingärten beantwortet. Daraus ist ein Netzdossier entstanden auf das wir euch heute gerne hinweisen möchten.

Ihr erreicht dieses Dossier mit vielen interssanten Fakten und Karten unter: http://www.sowirdberlin.de/so-bebaut/

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Warum braucht man denn einen Kleingarten?

Was bringen Berlin die Kleingärten?

Wie stellen Sie sich die Zukunft Berlins vor?

 

Diese Kleingartenanlagen in Berlin sind durch Wohnungsbau bedroht

Wann soll gebaut werden?

Den ganzen Bericht  der AutorInnen:  Angelika Fey, Christian Engel, Philipp Mangold und Beatrice Henke unter http://www.sowirdberlin.de/so-bebaut/

Presse: Zankapfel im Laubenparadies

Ich wurde vom Berliner Kurier angerufen und hatte die Beratung von einer Journalistin und Freundin, “Kein Kommentar” ist meistens kontraproduktiv — dann geht die Presse vom richtig großem Konflikt aus bzw. schreibt ihre eigene Geschichte zusammen.
Deshalb habe ich mit wenig Worten versucht, den Konflikt zu deeskalieren.
Ihr könnt mal schauen, ob es mir gelungen ist:
  • In diesem Laubenparadies wächst der Zankapfel
    Trotz des dramatischen Tons am Anfang, der wohl zum Lesen motivieren soll, geht der Artikel schon auf die Grundfrage: Wen dürfen wir in unsere Gärten einladen? Die Meinungen von Gartennachbarn sind einleuchtend.
Bericht des Berliner Kuriers vom  11.3.2015
Bericht des Berliner Kuriers vom 11.3.2015
Dieser Beitrag ist am 24.4.2015 publiziert worden aber in der zeitlichen Reihenfolge datiert um die Zeitlinie des Geschehens verständlich zu gestalten.

Pressebericht: Gemeinnützigkeit gefährdet

In der Pankower Allgemeine Zeitung wurde gestern ein Bericht über den Konflikt in Bornholm I online veröffentlicht:

Der Artikel ist an paar Stellen übertrieben und — wie übrig in der Presse — betont den Konflikt über die positive Entwicklungen. Die Geschichte erkennen wir “Insider” an der einen oder anderen Stelle wohl nicht so richtig, aber es ist sehr interessant eine Perspektive von außen zu hören. Auch wenn sein Bericht auf Annahmen basiert trifft der Autor M. Springer an einigen Stellen schon sehr genau.

Ich wollte erst gar nicht kommentieren, aber nach der Veröffentlichung fühlte ich mich gezwungen, ein paar Sachen aus meiner Perspektive gerade zu ziehen. (Dies hat er am Ende dann ergänzt.)

Wir sollten jetzt proaktiv unsere eigene Geschichten erzählen, sonst erzählen die Medien über einen vermuteten “Generationskonflikt” oder lassen sich ihre eigene Stereotypen von Kleingärten bestätigen.

Wer von Euch hat eine Geschichte zu erzählen?

Presse über den Tag des offenen Gartens 2014 

Schrebergarten, öffne dich
Thomas Trappe, Prenzlauer-Berg Nachrichten

“Das Fest, dass der Verein gestern ankündigte, ist also mehr als ein aktueller Veranstaltungstipp, obwohl Programmpunkte wie Schnipseljagd, Klezmerkonzert unterm Baum, Flohmarkt und Bratwurstgrill genau das vermuten lassen. Es ist die Umsetzung einer Forderung, die zuletzt das Abgeordnetenhaus im März mit einem Beschluss bekräftigt hatte.”

“Wir sollen ins Altenheim verschwinden”
Thomas Trappe, Prenzlauer-Berg Nachrichten

“Hat sich Gerber erst mal in Laune geredet, wird schnell deutlich, worum es bei all den Verweisen auf Formalien und Vereinsrecht wirklich geht. ‘Sie meinen, die älteren Pächter sollen ins Altenheim verschwinden’, so seine Befürchtung.

Bornholm-Laubenpieper laden einfach ein
Michael Springer, Pankower Allgemeine Zeitung

“Die 1896 gegründete Kleingartenanlage Bornholm I e.V. an der Grenze des Stadtbezirkes Prenzlauer Berg / Pankow zum Bezirk Wedding hat sich nach der Wende langsam gewandelt, im Vereinsheim mit Vereinsplatz und Gaststätte ‘Bauernstube’ tagt man zwar öffentlich, und bekundet die Verbundenheit der Kleingärtner und mit den Bewohnern des Kiezes. Doch wirklich einladend für Außenstehende ist das eingezäunte Koloniegelände mit seinen Zuwegungen nicht.”

Revolution im Schrebergarten
P. Altmann, doit-tv Blog

“Lang schon hat man die Kleingartensparte nicht mehr so voller Leben gesehen.”

Tag des offenen Gartens in den Bornholmgärten
Prenzlberger Ansichten

Filmreportage
zitty

 

Pressemitteilung: Kleingärtner öffnen ihre Gärten

Auch verfügbar: Die Pressemitteilung als Word-Datei

Pressemitteilung
Berlin, den 12. September 2014

Am Sonnabend, den 27. September von 14 bis 18 Uhr laden über 40 Gärten zwischen Esplanade und Bornholmer Straße in Prenzlauer Berg zum Tag des offenen Gartens ein.

Programm:

  • Schnippseljagd für Kinder
  • 16 Uhr Klezmerkonzert unter Bäumen
  • Wissenswertes von der 118jährigen Geschichte der Bornholmgärten
  • Zirkusgarten mit Jonglierschule
  • Gemeinsames Volksliedersingen
  • Mitmachen bei der Apfel- und Birnenernte
  • Kaffee und Kuchen, Bratwurstgrill, Kürbissuppe vom Lagerfeuer
  • und vor allem Einblicke in die verschiedensten Gärten – von dschungelig bis rechtwinklig – Fachsimpeln mit Gartenfreunden, Ideen sammeln u.v.m.

Infos zum Programm und Lageplan der offenen Gärten gibt es am Infostand Björnsonstraße/Ecke Ibsenstraße, 10439 Berlin und unter www.bornholmgaertner.de

BVG: Tram M13 und 50 Björnsonstraße, S-Bahn Bornholmer Straße

Wir sind eine Initiative von Kleingärtnern zwischen Esplanade und Bornholmer Straße im Prenzlauer Berg. Der Verwertungsdruck auf Grundstücke in der Innenstadt nimmt ständig zu, unsere Gärten sind daher gefährdet. Darum wollen wir den Bewohnern unseres Kiezes zeigen, dass die Gärten wichtig für den grünflächenarmen Prenzlauer Berg sind – als grüne Lunge und als Naherholungsgebiet. Darüberhinaus haben die Anlagen durch ihre Lage an der früheren Mauer und am Berliner Mauerradweg auch historische und touristische Bedeutung.

Kleingärten sind nicht nur Privatangelegenheit, sondern sollen allen Kiezbewohnern nützen. Wir wollen uns für den Kiez öffnen – der Tag des offenen Gartens ist ein erster Schritt in diese Richtung. Langfristig wollen wir die Kleingärten weiter öffnen, beispielsweise Kitas und Schulen Angebote machen. Die Verankerung der Kleingärten im Kiez soll so weiter gestärkt werden.

Pressesprecher unserer Initiative ist Jay Kaufmann, Tel: 0171-84 99 771
Pressefotos zum Download: www.bornholmgaertner.de/downloads/
Weitere Infos: www.bornholmgaertner.de

Disclaimer: Diese Kommunikation kommt von einzelnen Gartenfreunden und ist nicht in jedem Fall mit den Vorständen der betroffenen Vereine im Detail abgestimmt. Wir arbeiten an der Basis parallel zu den offiziellen Kanälen, um möglichst breitgefächerte Aktionen zum Erhalt der noch befristeten Anlagen zu realisieren. Infos auf www.bornholmgaertner.de