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Schlichtung erfolgslos

Am 19. und 20.3. waren zwei Schlichtungstermine mit den Vorständen Bornholm I und Bezirksverband angesetzt.

Unsere Hoffnung auf eine Verständigung im Konflikt, die nach der öffentlichen Sitzung am 7.3. in der Bauernstube aufgekeimt war, hat sich dabei leider nicht erfüllt.

Der vereinbarte Schlichtungstermin wurde verweigert und in ein Ausschlusstribunal umgewandelt. Alle 6 betroffenen Mitglieder sollen jetzt doch aus dem Verein B1 ausgeschlossen werden. Die Räumungsklagen gegen uns laufen außerdem weiter.

Hintergrund: Ausschlussverfahren

Am 7.3. fand eine öffentliche Sitzung des Vorstands B1 statt. Der Vorstand hat etliche Vorwürfe vorgetragen, konnte für 4 der Betroffenen 6 Mitglieder aber keine konkreten Vorwürfe vorlegen.

Am Ende hat der Vorstand (auf Vorschlag eines Mitglieds) die Entscheidung zum Ausschluss ausgesetzt unter der Bedingung dass es zu einem gemeinsamen Treffen unter Leitung des Konfliktauschusses kommt.

Konfliktausschuss-Termin vom Vorstand entwendet

Am 20.3. sind dann Matthias, Jay und Friederike zum vereinbarten Termin mit dem Konfliktausschuss und Vorstand B1 erschienen. Uns wurde gesagt, dass der Konfliktausschuss jetzt doch nicht tagt. Stattdessen sollte vom Vorstand über den Ausschluss abgestimmt werden.

Verschiedene Vorstandsmitglieder haben ihre bekannten Beschwerden über uns (und weitere Gartenfreunde) geäussert.

Allerdings hat der Vorstand alle Vorwürfe bezüglich persönliche Beleidigung und übler Nachrede gegen uns ausdrücklich fallen gelassen. Da stünde nur Aussage gegen Aussage.

Andererseits wollen sie Partner bzw. Co-Pächter von Matthias, Jay und Friederike nun doch ausschließen. Die Beziehung zu den Hauptakteuren des TdoG sei da Grund genug für den Ausschluss dieser Vereinsmitglieder.

Nach einer Weile hat Matthias gefragt, ob wir etwas sagen dürfen. Dies wurde verneint. Deshalb sind wir vor der tatsächlichen Abstimmung gegangen. Sie haben aber deutlich gemacht, dass jetzt alle 6 Mitglieder in Einzelabstimmungen ausgeschlossen werden sollen.

Vermittlung durch Pankower Stadtrat ergebnislos

Am Tag vor dem o.g. Treffen trafen sich beim Stadtrat im Grünflächenamt Pankow:

  • Matthias und Jay (B1), Steffi (B2) vom TdoG
  • Vorstandstandsvorsitzender des Bezirksverbands
  • Der ehemalige Vorsitzender und “Ehrenvorstand” vom Bezirksverband
  • Stadtrat Kirchner (zuständig für alle öffentlichen Flächen im Bezirk Pankow)
  • die zuständige Fachkraft für Kleingärten in Pankow

Der Vorstandsvorsitzender von B1 wurde auch geladen, hatte sich kurzfristig entschuldigen lassen.

Kirchner ist durch den Artikel in der Pankower Allgemeinen Zeitung (“Laubenpieper riskieren Gemeinnutzigkeit“) auf den Konflikt aufmerksam geworden und wollte vermitteln. Er ärgert sich, dass er sich für die Kleingärten stark macht und dann “so wat” (hier zeigt er auf den Artikel im Berliner Kurier) lesen muss.

Er war sehr neutral und freundlich, hat aber schon deutlich gemacht, dass die Anlage öffentliches Grün ist. Nach der Feststellung, der Bezirksverband fühle sich übergangen, fragte Kirchner den Vorsitzenden: “Wieso haben Sie sich nicht an die Spitze der Bewegung gesetzt?”

Die Antwort war sinngemäß, dass mit der Entriegelung der Tore und bestehende Feste genug für die Öffentlichkeit gemacht wird.

Nach 50 Minuten beendete Kirchner das Treffen. Meiner Wahrnehmung nach hat er gesehen, dass von den Vertretern des Bezirksverbandes keine Bereitschaft zur Annäherung vorhanden war. Kirchner hatte unser Entgegenkommen wahrgenommen und gewürdigt.

Wir brauchen jetzt Eure Unterstützung:

  • Sprecht mit Nachbarn: Bitte mit Gartenfreunden sprechen und einen Austausch über die Zukunft unserer Anlage anstoßen.

  • Neuen Vorstand wählen: Es wird sich dieses Jahr bestimmt mehr Kandidaten als Posten geben, weil Gartenfreunde durch das Verhalten des Vorstands zur Gestaltung des Vereins motiviert werden.

  • Überlegt, ob ihr selbst für den Vorstand oder als Wegewart kandidieren würdet, denn wir brauchen engagierte Leute, um die Anlage zu erhalten und zu einem freundlichen Miteinander zurückzukommen.

Fragt auch gern direkt unter info@bornholmgaertner.de, wenn ihr andere Ideen habt oder für weitere Unterstüzung bereit steht.

Dieser Beitrag ist am 25.4.2015 publiziert worden aber mit dem Datum einer sehr ähnlichen internen E-Mail Bericht datiert um die zeitliche Reihenfolge des Geschehens verständlich zu gestalten.

 

Bezirk ist gegen Bebauung unserer Kleingärten

Der Senat aber dafür.

Im Abgeordnetenhause wurde neulich die Frage zum Wohnungsbau auf der Fläche der Kleingartenanlage Bornholm II  gestellt:

Wie sieht der Zeitplan für den Wohnungsbau an dem Standort „KGA Bornholm/Ost“ aus?

Pankow unterstützt den Erhalt der Kleingärten: “Der Bezirk Pankow positionierte sich bereits (…) 2013 (…) derart, dass die auf bestehenden Kleingartenflächen dargestellten Wohnungsbaupotenzialflächen im Bezirk Pankow aus der Entwicklungskulisse des StEP Wohnen grundsätzlich zurückzunehmen sind.”

Der Senat gibt den Wohnungsbau Vorrang: “Der Senat sieht entgegen der Position des Bezirks die Notwendigkeit zur Entwicklung des Standorts für Wohnungsbau und hat den Standort deshalb als Wohnungsbaupotenzial im Stadtentwicklungsplan Wohnen 2025 beschlossen.”

Hier der Link zur gesamten Anfrage (siehe Frage 12):

Verwandter Beitrag:

Presse: Zankapfel im Laubenparadies

Ich wurde vom Berliner Kurier angerufen und hatte die Beratung von einer Journalistin und Freundin, “Kein Kommentar” ist meistens kontraproduktiv — dann geht die Presse vom richtig großem Konflikt aus bzw. schreibt ihre eigene Geschichte zusammen.
Deshalb habe ich mit wenig Worten versucht, den Konflikt zu deeskalieren.
Ihr könnt mal schauen, ob es mir gelungen ist:
  • In diesem Laubenparadies wächst der Zankapfel
    Trotz des dramatischen Tons am Anfang, der wohl zum Lesen motivieren soll, geht der Artikel schon auf die Grundfrage: Wen dürfen wir in unsere Gärten einladen? Die Meinungen von Gartennachbarn sind einleuchtend.
Bericht des Berliner Kuriers vom  11.3.2015
Bericht des Berliner Kuriers vom 11.3.2015
Dieser Beitrag ist am 24.4.2015 publiziert worden aber in der zeitlichen Reihenfolge datiert um die Zeitlinie des Geschehens verständlich zu gestalten.

Kleingärten: Schützenwertes Stadtgrün oder Bauerwartungsland?

Auf dem Link findet ihr  Antwort des Senats auf eine schriftlichr Anfrage der Abgeordneten Katrin Lompscher und Marion Platta zu den Bebauungsplänen von Kleingartenflächen in Berlin:

Hier ein paar Ausschnitte mit Kommentar…

Gut erschlossen

“Dazu gehören (…) kleingärtnerisch genutzte Flächen, die an Standorten liegen, die gut durch öffentlichen Nahverkehr erschlossen und für Wohnungsbau geeignet sind.”

Besser angeschlossen als unserer Nähe zu der S-Bahn-Station Bornholmer durfte kein Bauland sein. Allerdings ist dies auch eine Argumentation für den Erhalt als Kleingartenanlage.

Kleingartenflächen am Stadtrand stehen leer, weil man den Kleingarten (im Gegensatz zum Erholungsgrundstuck) in der Saison häufig – auch unter der Woche – pflegen muss. Deshalb braucht man den Garten am Besten in der Nähe oder zumindest gut mit den öffentlichen Verkehrtsmitteln zu erreichen.

Zwischennutzung

“Bei der gegenwärtigen kleingärtnerischen Nutzung dieser Flächen handelt es sich daher um eine zeitlich befristete Zwischennutzung bis das Erfordernis der eigentlichen Zweckbestimmung eintritt.”

Bei Bornholm I und II dürfte man nicht von einer Zwischennutzung sprechen. Das Areal wird seit 1896 gärtnerisch benutzt; ab 1915 die erste Kleingartenkolonie.

Kleingärten auf Einwohnerzahl

Sehr interessant, aber leider nicht in unserem Interesse, die Bilanz von Kleingärten pro Einwohner in deutschen Großstädten:

Stadt Kleingärten auf 1.000 Einwohner
Frankfurt/Main 23
Berlin 21
Hamburg 20
Köln 12
München 6
Stuttgart 4

Jedoch sind Hamburg und Berlin auf dem gleichen Niveau und Frankfurt ist etwas höher. Sich München und Stuttgart zum Vorbild zu nehmen, kann ja nicht ganz im Sinne des Senats liegen. Zudem hier deutlich mehr Menschen wohnen als in den beiden Städten und die Stadtstruktur eine ganz andere ist (Geballte Stadt auf engem Raum mit dichterer Besiedlung außerhalb der Stadtgrenzen)

Pankow fordert Erhalt aller Kleingärten im Bezirk

In der Antwort auf Frage 4 wird bekannt gegeben, dass das Bezirksamt Pankow eine “Forderung nach Erhalt sämtlicher Kleingärten im Bezirk” meldete.

 

Klarstellung der Fakten

Flyer: Gemeinsam für unsere Gärten
Gemeinsam für unsere Gärten: Setzen Sie sich mit den Fakten auseinander.

In Vorbereitung auf das Mitgliederausschlussverfahren am heutigen 7.3.2015 in der KGA Bornholm I e.V. haben einige Organisatoren des Tag des offenen Gartens die Fakten und den bisherigen Ablauf des Konfliktes kurz und prägnant dargestellt:

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie etwas zur Konfliktlösung beitragen möchten, Fragen haben, oder den betroffenen Mut zusprechen wollen: info@bornholmgaertner.de.

Pressebericht: Gemeinnützigkeit gefährdet

In der Pankower Allgemeine Zeitung wurde gestern ein Bericht über den Konflikt in Bornholm I online veröffentlicht:

Der Artikel ist an paar Stellen übertrieben und — wie übrig in der Presse — betont den Konflikt über die positive Entwicklungen. Die Geschichte erkennen wir “Insider” an der einen oder anderen Stelle wohl nicht so richtig, aber es ist sehr interessant eine Perspektive von außen zu hören. Auch wenn sein Bericht auf Annahmen basiert trifft der Autor M. Springer an einigen Stellen schon sehr genau.

Ich wollte erst gar nicht kommentieren, aber nach der Veröffentlichung fühlte ich mich gezwungen, ein paar Sachen aus meiner Perspektive gerade zu ziehen. (Dies hat er am Ende dann ergänzt.)

Wir sollten jetzt proaktiv unsere eigene Geschichten erzählen, sonst erzählen die Medien über einen vermuteten “Generationskonflikt” oder lassen sich ihre eigene Stereotypen von Kleingärten bestätigen.

Wer von Euch hat eine Geschichte zu erzählen?

Ausschlussverfahren in KGA Bornholm 1

Nach dem Kündigungsschreiben an 3 Gärten folgt jetzt ein Verfahren zum Ausschluss der betroffenen 6 Vereinsmitglieder aus dem Kleingartenverein Bornholm I e.V.

Einladung

In den Schaukästen des Vereins KGA Bornholm I e.V. wird zu einer Vorstandssitzung am 7.3. eingeladen. Um eine schriftliche Voranmeldung bis zum 15.2. wird gebeten.

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Bekanntgabe des Ausschlussverfahrens. Die Namen sind hier zum Schutz der betroffenen Mitglieder unleserlich gemacht.

Die betroffenen Parteien würden sich freuen, wenn sich als Solidaritätsbekundung möglichst viele Personen dazu anmelden. Es geht hier nicht vorwiegend um einzelne Gärtner, sondern ganz allgemein darum, welches Klima im Verein herrscht und wie der Vorstand agiert und mit Ideen und Vorschlägen anderer umgeht.

Wir sind an einem konstruktiven und ehrlichen Dialog interessiert und hoffen auch auf das Kommen all der GärtnerInnen, die unsere Aktivitäten kritisch sehen, damit wir persönlich unsere Sicht der Dinge kommunizieren können.

Nach Auskunft unserer Rechtsanwältin kann der Bitte um eine Anmeldung mit einem formlosen Schreiben an bornholm-kga@t-online.de oder per Post nachgekommen werden.

Ein Ausschlussverfahren hat nach § 6 (9) der Vereinssatzung in öffentlicher Sitzung stattzufinden. Deswegen kann die Mitgliedschaft im Verein Bornholm 1 keine notwendige Voraussetzung für die Teilnahme sein.

Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung!

Bitte informiert auch uns über Eure Anmeldung unter info@bornholmgaertner.de. Meldet Euch auch, wenn Euch die  Teilnahme verweigert werden soll.

Hier wäre Platz für 950 Wohnungen

Hintergrund: Kleingärten an der Bornholmer Str. in Prenzlauer Berg (Pankow) sind im Stadtentwicklungsplan Wohnen für den Bau von ca. 950 Wohnungen vorgesehen.

Seit unserem letzten Beitrag über die Pläne des Berliner Senats (Bauland ab 2025) hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine neue Brochüre veröffentlicht.

Für Wohnungsbau vorgesehene Kleingartenanlagen

In der Brochüre steht — in einer übersichtlichen Tabelle — alle Kleingartenanlagen, die für den Wohnungsbau vorgesehen sind:

fuer-wohnungsbau-vorgesehene-kleingartenanlagen
(Zum vergrößern auf dem Bild klicken; oder siehe Seite 100-101 der Brochüre.)

Im Grunde ist der Stadtentwicklungsplan eine Analyse der Flächen in Berlin, die dem Senat für Wohnungsbau noch zur Verfügung stehen. “KGA Bornholm / Ost” taucht da konkret für eine Bebauung nach 2025 auf. Mit 950 Wohnungen macht die Fläche sogar knapp 9% aller 8.510 Wohnungen, die auf Kleingartenflächen gebaut werden können bzw. sollen, aus.

Welche Anlagen sind betroffen?

Update: Nach den Kommentaren haben wir uns hierzu weiter erkundigt und am 11.3.2015 aktualisert.

Im Stadtentwicklungsplan steht “KGA Bornholm / Ost”.

Was “Bornholm / Ost” genau heißt, ist nicht erklärt.

Der Senat sieht in dieser Studie Platz für 950 Wohnheiten vor. Wir sind aufgrund von Fachwissen eines Landschaftplanners von einem Faktor von 130 qm pro Wohnheit ausgegangen. Für 950 Wohnungenen benötigte man ca. 123.500 qm Land.

KGA Bornholm II beträgt nur 60.830 qm, KGA Bornholm I beträgt 77.778 qm. Deshalb waren wir davon ausgegangen, dass beide Kleingärtenanlagen benötigt werden, um 950 Wohneinheiten zu schaffen.

Auf unsere Anfrage zu diesem Thema haben wir von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, folgende Auskunft bekommen:

“Im StEP Wohnen ist nur die Anlage Bornholm II erfasst.”

“Bornholm I ist aufgrund des Verkehrslärms eher für andere Nutzungen (gemischte Baufläche) vorgesehen, nur ein kleinerer Teil ist im Flächennutzungsplan für Wohnungsbau vorgesehen und den könnte man erst realisieren,  wenn man weiß was auf der gemischten Baufläche passiert.”

Die Planner sehen das ganze Areal östlich und westlich der Bornholmer Brücke gern als eins und werden deshalb wohl erst Wohnungen auf KGA Bornholm II bauen, wenn klar ist, wie das Mischgebiet Bornholm I gestaltet wird.

Wie ernst ist das zu nehmen?

Was heißt “für den Wohnungsbau vorgesehen”? Wie ernst is das vom Senat gemeint?

Auf Seite 70 der Brochüre steht: “Kleingärten werden nur in Anspruch genommen, wenn deren Schutzfrist abgelaufen ist oder ohnehin nie bestand, weil es private Flächen sind. Dabei handelt es sich nahezu ausschließlich um Kleingärten, die im FNP schon seit langem als Bauflächen vorgesehen sind.”

Für uns Kleingärtner ist die o.g. Aussage sehr beunruhigend.

Es gibt wohl durchaus Flächen, die nicht in dem Plan aufgenommen werden, weil sie zum Kleingartenentwicklungskonzept gehören:

“Nicht aufgenommene Flächen:  Ausgeschlossen blieben Flächen, die bereits in Planwerken wie dem StEP Industrie und Gewerbe oder dem Kleingartenentwicklungskonzept anderen Nutzungen vorbehalten sind. Gleiches gilt für Flächen, die nötig sind, um ein qualitätsvolles Wohnumfeld oder die weitere Infrastrukturausstattung sicherzustellen. Sie wurden in Absprache mit den Bezirken grundsätzlich nicht einbezogen, um den Zielkonflikt zwischen Verdichtung und Wohnqualität nicht zu verschärfen.” — Seite 71

Diese Aussage trifft noch härter: Hier lese ich raus, dass unsere Anlagen wohl nicht im Kleingartenentwicklungskonzept sind, weil sie doch hier als Bauland gekennzeichnet sind. Ich freue mich über weiterer Informationen hierzu in den Kommentaren oder per Mail.

Weitere Information

 

Aufruf zum Wurm-Workshop

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Wer möchte einen Workshop Anfang 2015 mit mir organisieren bzw. mitmachen?

Ziel wäre es, zusammen mit anderen Klein- und Balkongärtner Wurmkisten für die Wohnung oder den Balkon zu gestalten, bauen und und in Betrieb zu nehmen. Ich mache die Erfahrung auch gerne alleine, aber wenn wir zusammenarbeiten macht es wohl mehr Spaß und wir können auf dem Weg zu Balkon-Kompost-Experten von einander lernen.

Wer dagegen (oder auch) Lust hat, eine Wurmfarm in der Kleingartenanlage auch noch zusammen zu bauen — um den Kiez mit Würmer zu versorgen — gerne mit anschließen!

Workshop Eckdaten

Der Workshop wird informell unter allen Interessierten organisiert und durchgeführt. Fest steht nur:

Ort: Berlin (Berlin Prenzlauer-Berg, Pankow bzw. Wedding)
Zeitraum: Februar bis April 2015
Kontakt: jay@bornholmgaertner.de

Weitere Information

Hier ein paar Details über Kompostwürmer schon im Voraus:

Weitere Erfahrungen und Informationen über Kompostwürmer teilen wir dann auch auf der o.g. Seite wenn wir durch den Workshop selbst mehr lernen.

Foto von Shane, benutzt unter Creative Commons Lizenz

Presse über den Tag des offenen Gartens 2014 

Schrebergarten, öffne dich
Thomas Trappe, Prenzlauer-Berg Nachrichten

“Das Fest, dass der Verein gestern ankündigte, ist also mehr als ein aktueller Veranstaltungstipp, obwohl Programmpunkte wie Schnipseljagd, Klezmerkonzert unterm Baum, Flohmarkt und Bratwurstgrill genau das vermuten lassen. Es ist die Umsetzung einer Forderung, die zuletzt das Abgeordnetenhaus im März mit einem Beschluss bekräftigt hatte.”

“Wir sollen ins Altenheim verschwinden”
Thomas Trappe, Prenzlauer-Berg Nachrichten

“Hat sich Gerber erst mal in Laune geredet, wird schnell deutlich, worum es bei all den Verweisen auf Formalien und Vereinsrecht wirklich geht. ‘Sie meinen, die älteren Pächter sollen ins Altenheim verschwinden’, so seine Befürchtung.

Bornholm-Laubenpieper laden einfach ein
Michael Springer, Pankower Allgemeine Zeitung

“Die 1896 gegründete Kleingartenanlage Bornholm I e.V. an der Grenze des Stadtbezirkes Prenzlauer Berg / Pankow zum Bezirk Wedding hat sich nach der Wende langsam gewandelt, im Vereinsheim mit Vereinsplatz und Gaststätte ‘Bauernstube’ tagt man zwar öffentlich, und bekundet die Verbundenheit der Kleingärtner und mit den Bewohnern des Kiezes. Doch wirklich einladend für Außenstehende ist das eingezäunte Koloniegelände mit seinen Zuwegungen nicht.”

Revolution im Schrebergarten
P. Altmann, doit-tv Blog

“Lang schon hat man die Kleingartensparte nicht mehr so voller Leben gesehen.”

Tag des offenen Gartens in den Bornholmgärten
Prenzlberger Ansichten

Filmreportage
zitty